Tuishi Pamoja

Wir wollen zusammen leben

Das Kindermusical „Tuishi Pamoja“ zog Ende August die Besucher des Stammheimer Bürgerhauses in ihren Band. Die Inszenierung war ein Gemeinschaftsprodukt des Regenbogenkinderchors und des Jugendchors im Volkschor Stammheim unter der Leitung von Dorothea Grebe. „Tuishi pamoja“ ist Swahili und bedeutet: “ Wir wollen zusammen leben.“ Das älteste Problem des Zusammenlebens lautet „Du siehst anders aus als ich, darum mag ich dich nicht“ und wurde hier in einer Geschichte verarbeitet. Gezeigt wurde, wiesich zwei Herden-Giraffen und Zebras- durch die Freundschaft zweier neugieriger „Jungtiere“ näherkommen.

Giraffe „Raffi“. gespiet von Melina Kaulbarsch, und Zebra „Tea“ ( Michelle Hofmann) freunden sich ohne das Wissen ihrer Eltern und der Herde an. Die Hauptrollen haben die lustigen Erdmännchen Sarah Werthmann, Teresa Moder und Jaron Kapell, denn sie bewirken ein Umdenken bei der Herde. Die Erdmännchen kommentieren mit ihren witzigen Dialogen das Geschehen und verhelfender kleinen Giraffe Raffi und dem Zebrakind Zea nach einigen musikalischen Umwegen zu einer Freundschaft, die mit afrikanischen Rhythmen im Lied „Tuishi Pamoja“ als Finale musikalisch gefeiert wird. Das stimmungsvolle Schlusslied besiegelt diese neue, nicht gerade alltägliche Freundschaft in der Savanne.

Insgesamt standen 18 Mitwirkenden im Alter zwischen 5 und 23 Jahren auf der Bühne. Die Musikalische Begleitung übernahm ein Instrumentalkreis mit Zorsten Hofmann(Piano), Anne Smorra(Violine), Julius Koch(Querflöte), Joachim Stephan(Cello), Justus Grebe(Gitarre) sowie den Flüchtlingen Trust und Fahim, die mit ihren afrikanischen Trommeln für das wahre Savannen-Feeling sorgten. Die technische Leitung mit Sound und Licht lag in den jegendlichen Händen von Arne Kapell, die Kulissen bauten Michelle Hofmann, Patrick Geiss, Janine Kaulbarsch und Dorothe Grebe, die Kostüme nähten Hannelore Burkholz, Sarah Stamm und Dorothea Grebe, die schauspielerische Leitung hatte Fides Grebe, die Gesamtleitung oblag Chorleiterin Dorothea Grebe. Ihr Dank galt Simone Stamm für die Betreuung während der viertätigen Chorfreizeit zu Beginn der Sommerferien. „Da haben wir gesehen, wir sehr aus beiden Chören ein gemeisames Team zusammengewachsten ist“.

Bereits vor zehn Jahren hatten die Nachwuchschöre das gleiche Musical schon einamal aufgeführt. Kinder, die damals zum ersten Mal auf der Bühne standen, brillierten jetzt als Teenager in den Hauptrollen.

Während am Samstagnachmittag das Bürgerhaus für alle geöffnet war, gab es am Freitag eine exklusive Aufführung für die vier städtischen  oder  oder gärten und die Stammheimer Grundschule. „Das war eine beeindruckende Atmosphäre vor 170 oder 180 Kindern spielen zu dürfen“, sagte Chorleiterin Dorothea Grebe, die der Stadt Florstadt für den Bustransfers dankte. Bürgermeister Herbert Unger, der am Samstag die Aufführung verfolgte, gab den Dank zurück: “ Wenn wir als Stadt die Möglichkeit bekommen, eine solch toll inszenierte Aufführung zu besuchen, dann übernehmen wir gerne die Buskosten“. Gedankt wurde auch dem Programm „BuntERleben“, das sie Inklusion von Kindern und die Intergration von Flüchtlingen möglich gemacht hatte.